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Verfahrenspatente Dr Neidl-Stippler

Verfahrens- und Verwendungspatente mit Frau Dr. C. Neidl-Stippler

 

Frau Dr. Cornelia E. Neidl-Stippler öffnete uns  zielgerichtet die Augen für die wahre Welt und die wahren Chancen, erfolgreich mit Patenten zu sein.

 

Kein Wunder, denn sie ist European Patent and Trademark Attorney und Dozentin für europäisches Patentrecht im Zentrum für Internationale Studien über geistiges Eigentum (CEIPI) der Robert-Schumann-Universität in Straßburg. Sie promovierte in physikalischer Biochemie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt. Ihr Wirkungsbereich ist seit kurzem nicht nur in München sondern auch in Nürnberg und anderen Lokationen. http://vkkpatent.com/ger/neidl.html, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Das Thema unseres Abends war:

 

Verfahrens- und Verwendungspatenteeine vernachlässigte uralte Spezies.

 

 

Obwohl Verfahrenspatente die ältesten Patente Deutschlands sind, gab uns Frau Dr. Cornelia E. Neidl-Stippler auch noch eine kleine Einführung:.

  • Warum überhaupt Patente, Gebrauchsmuster, Design?
  • Was ist eine Verfahrenserfindung und eine Verwendungserfindung?
  • Wie helfen sie?
  • Was ist die Theorie dahinter?

Und dann brachte Frau Dr. Neidl-Stippler zahlreiche plausible aber verblüffende Beispiele zur Sprache. Da sind ja ungeheure Chancen, die wir ergreifen können. Selbst alte, verfallene Patente kommen wieder ins Gespräch. Auch Erfindungen von angestellten Erfindern können durch korrektes Argumentieren gegenüber dem Arbeitgeber für bestimmte Verwendungen dem Erfinder freigegeben werden.

Was für neue, interessante Perspektiven!

Doch eins wurde uns ganz klar. Dazu braucht man wahrlich patentanwaltliche Hilfe. Wir vom DEV Stuttgart werden uns deshalb in einem kleineren Kreis zusammensetzen und das besprechen. Frau Dr. Neidl-Stippler versprach Kontakt mit uns zu halten und uns zu unterstützen. Was uns besonders überrascht hat, war die unterschiedliche Handhabung in den EU Ländern, aber ganz besonders in Japan und China. Wie gravierend unterschiedlich sind da die staatlichen Hilfen? Woanders kriegt man satt Money, wenn man ein Patent im Ausland anmeldet. Bei uns muss man nicht gerade wenig draufzahlen. Wir sind enttäuscht ob der Ungleichheit der Behandlung der Erfinder in den anderen Ländern, angefangen vom Patentrecht bis hin zum Steuerrecht. Wäre es klug, jetzt nach Cypern zum Patentanmelden zu gehen? Was ist mit dem europäischen Patentrecht los? Streitet da wirklich keiner für uns? Können wir als DEV Deutschland vielleicht gemeinsam etwas machen? Herr Joachim Bader berichtete von dem polnischen Erfinderverband, der stolz auf vierstellige Zahlen schauen kann, aber mit institutioneller Unterstützung. Der Einfluss steigt mit der Anzahl der Mitglieder. Das war der Zeitpunkt, wo durch den Clubraum die Vorschläge nur so einschlugen. Der DEV Stuttgart hat bereits Tische bei Key Veranstaltungen im PIZ Stuttgart bestellt. Aber wir haben noch ganze Gruppen von Erfindern gar nicht adressiert, fiel uns siedend heiß ein. Wisst Ihr wen? Lasst es mich auch wissen ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! e E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

Frau Dr. Neidl-Stippler kam zu dem Schluss, „Erfinder sollten sich immer Gedanken über Verfahrens- und Verwendungspatente machen, bevor es Andere tun - oder Dritte legal Investitionen des Erfinders und seiner Lizenznehmer für sich durch Verwendungs-/Verfahrenspatente auf Aspekte der Erfindung monopolisieren können.“

Sehr geehrte Frau Dr. Neidl-Stippler,

der DEV Stuttgart dankt Ihnen für diesen hervorragenden Abend mit Zukunftsperspektiven vom Feinsten.

 

Mit freundlichen Grüßen,  


Werner Ruppert      

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